Sommerzeit - Lesezeit ...

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Hallo

genießt Du auch das tolle Wetter? Ich finde, es gibt nichts Schöneres, als im Moment im Schwimmbad oder am See zu liegen. Natürlich mit einem guten Buch in der Hand ;)

Herzlichen Dank allen, die "Sehnsucht im Paradies" gelesen und rezensiert haben. Ich freue mich sehr, dass Euch das Buch gefallen hat!
Unter allen Rezensenten habe ich ein "Sehnsucht-im-Paradies-Urlaubs-Paket" verlost. Darüber freuen darf sich Nina. Herzlichen Glückwunsch!

Noch habe ich keinen Urlaub, denn ich arbeite schon fleißig am 4. Band von Deep Pleasure. Erinnerst Du Dich noch an Fiona? Neles Freundin aus dem 3. Band "Deep Pleasure - Sanfte Begierde"? Sie ist die Hauptperson im nächsten Teil. Und eines kann ich schon verraten: Es wird richtig heiß!
Heute zeige ich Dir schon mal das Cover und einen kleinen Textauszug.

Aber nicht nur das. Ich stelle Dir außerdem eines meiner Lieblingsbücher des Sommers vor und verrate Dir, was meine kühle Erfrischung an heißen Tagen ist.

Viel Spaß beim Lesen und Stöbern

 

                        Deine Sharon

 

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Ein erster Appetithappen exklusiv für Dich!

Das nächste Mal wachte Fiona auf als es läutete. Verwirrt blinzelnd sah sie sich um. Was ihr nachts nicht gelungen war, hatte heute Morgen wunderbar geklappt: Sie war in einen Tiefschlaf gefallen. Der Zeitpunkt war nur kein günstiger gewesen, denn das Klingeln deutete darauf hin, dass ihr neuer Mieter vor der Tür stand.
Der hatte ihr gerade noch gefehlt! Fast kam es ihr wie ein Verrat an Emma vor, dass er nun einziehen würde.
Wie sie war, schlurfte sie zur Tür und öffnete. Strahlend kam er durch das Treppenhaus nach oben und war nicht einmal außer Atem.
»Heute Abend lachst du nicht mehr, wenn du deinen Krempel hier oben hast«, murrte sie und ging ohne ein weiteres Wort in die Küche. Sie wusste, dass sie ungerecht war. Mario traf keine Schuld, dass sie schlechte Laune hatte. Nicht ganz, korrigierte sie sich im Stillen. Es war nicht die Laune, sie fühlte sich einsam und traurig.
»Dir auch einen guten Morgen«, antwortete Mario fröhlich. »Öffnest du allen Menschen nur in Unterwäsche die Tür? Nicht, dass ich mich beschweren möchte. Es geht definitiv schlechter.« Als er ihr Gesicht sah, verstummte er. »Schlechte Laune?«, fragte er stattdessen und sah sich in der Küche um. Sein Blick blieb an den Bierflaschen hängen, die neben dem Eisbehälter standen. »Sieht nach einer harten Nacht aus.«
Fiona biss die Zähne zusammen und drehte sich langsam zu ihm um. Von oben bis unten musterte sie ihn und feuerte ihren Geheimwaffenblick auf ihn ab. Dass Mario sich davon nicht einschüchtern ließ und stattdessen auch noch lächelte, gab ihr den Rest.
»Pass mal auf, mein Lieber«, sagte sie gefährlich leise. »Wenn das mit uns funktionieren soll, muss ich ein paar Dinge klarstellen.«
»Jetzt kommt die Hausordnung«, feixte Mario und brachte ihr Blut damit erst recht zum Kochen. »Schieß los. Oder ist es so viel, dass ich mitschreiben muss?«
Ohne auf seine Provokationen einzugehen, redete sie weiter: »Ich habe heute nicht meinen besten Tag. Ich bin weit davon entfernt, einen Kater zu haben. Aber ich habe schlecht geschlafen und bin für meine Verhältnisse sehr früh aufgewacht. Ich habe miese Laune. Zum Mitschreiben: Wenn das der Fall ist, geht man mir besser aus dem Weg. Ich sage das jetzt und ich sage es nur einmal. Wenn du meinst, dass du mich provozieren musst, schrecke ich nicht davor zurück, ein Küchenmesser zu ziehen und dich für weitere Anzüglichkeiten deiner Männlichkeit zu berauben. Und nebenbei: Das ist meine Wohnung. In der kann ich rumlaufen und die Hautür öffnen, wie und wem ich will. Wenn es sein muss, im Wintermantel, aber auch oben ohne. Das ist ganz allein mein Problem.«
Mario schluckte, als sie ihm mit dem Finger auf die Brust pikste, wich aber nicht zurück.
Das Gespräch mit Nele kam ihr in den Sinn. Jetzt verzog sie das Gesicht zu einem Lächeln. Zeit für die Ansage. »Und noch etwas: Wir können gern miteinander ins Bett. Das bedeutet aber nicht, dass ich mir von dir irgend etwas sagen lasse. Keine Verpflichtungen, keine Rechenschaft, keine Beziehung. Und schon gar keine Dates. Ist das klar?« Wieder tippte sie ihm nachdrücklich auf die Brust und bohrte ihren Zeigefinger in das Fleisch, das sich erstaunlich fest anfühlte.
Kurz war sie irritiert und bereute fast, das getan zu haben. Aber zurückweichen wollte sie auch nicht. Stattdessen funkelte sie ihn mit zusammengebissenen Zähnen an und hoffte, dass er den Blick senken würde.
Doch Mario starrte zurück. Sein Gesicht war eine undurchdringliche Maske, ihm war keine Gefühlsregung zu entnehmen.
»Ist das bei dir angekommen?«, fragte sie mit leise warnendem Tonfall.
Mario sah sie einen Augenblick schweigend an, dann nickte er. »Kapiert«, antwortete er fest. Dennoch funkelten seine Augen und seine Mundwinkel zuckten verdächtig.
»Dann ist ja gut.« Damit wandte sich Fiona um und schaltete die Kaffeemaschine wieder ein. Sie ließ die Flüssigkeit in ihren Becher laufen. »Ich habe zu tun«, beschied sie Mario und ließ ihn in der Küche stehen.
Fiona knallte die Tür ihres Arbeitszimmers hinter sich zu und lehnte sich mit geschlossenen Augen dagegen. Was war sie nur für ein Miststück!, durchzuckte es sie. Er konnte nichts dafür, dass sie fünfzig Prozent der Menschen verloren hatte, die ihr am meisten bedeuteten. Sie wusste, dass sie kratzbürstig und zickig auf ihn wirken musste. Dabei war sie nur einsam. Sie schluckte gegen den aufsteigenden Kloß in ihrer Kehle und blinzelte heftig. So weit kam es noch, dass sie heulte wie ein Baby.
Sie gab dem Sitzball einen wütenden Tritt und verschanzte sich hinter ihrem Zeichenbrett.

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»Hoka hey, Duke.«
Kein guter Tag zum Sterben. Als ein Mitglied des Motorradclubs Wild Rascals erschossen wird, gerät Neil »Duke« McKinnley unter Verdacht. Das bringt nicht nur ihn, sondern auch seinen eigenen Club, die Wizards of Doom, in Schwierigkeiten. Duke glaubt, den Täter zu kennen. Plötzlich befindet er sich selbst im Fadenkreuz des Snipers. Und der hat Christina in seiner Gewalt - Dukes Lady.
Das tödliche Spiel nimmt seinen Lauf.

Ein rasanter Krimi aus dem Biker-Milieu.

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Mein Lesetipp - "Death Game" von Yvonne Asmussen

Kennt ihr die Ärztin Dr. Christina Martens und den Rocker Neil McKinnley? Ein ungewöhnliches Gespann vor einer ungewöhnlichen Kulisse - dem Motorrad-Club Wizzards of Doom in Flensburg.
Ich fahre selbst Harley und habe deswegen natürlich eine gewisse Affinintät zu diesem Thema. Deswegen konnte ich es kaum erwarten, bis der mittlerweile 3. Band nach "Fördehaie" und "Fördewölfe" um den Club und die beiden charismatischen Hauptdarsteller erscheint. Dabei, das gebe ich ehrlich zu, hat es mir besonders Duke angetan ;)
Und der neue Fall steht den beiden ersten natürlich in nichts nach. Wer Krimis mit ungewöhnlichen Protagonisten und einer spannenden Kulisse liebt, ist hier genau richtig!

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Geeister Kaffee
Mein Erfrischungs-Getränk für den Sommer

 
Du brauchst dazu nur:
3 Eiswürfel
Milch
Espresso

Und so wird’s gemacht:
Die Eiswürfel zusammen mit der Milch in ein Glas schütten. Anschließend den Espresso dazugeben und genießen!

Das perfekte Getränk für alle, die auf Koffein nicht verzichten möchten, denen Kaffee bei den Temperaturen aber zu heiß ist.

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Übrigens, das ist im Moment auch Fionas Lieblingsgetränk. Na, neugierig ...? Dauert nicht mehr lang ;)

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Impressum:
Sharon Taylor c/o Papyrus Autoren-Club
Pettenkoferstr. 16-18

10247 Berlin


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